Aktuelle Cybersecurity-Bedrohungen November 2025 – KW 45

Cybersecurity-Alarm: Diese Sicherheitslücken bedrohen aktuell Systeme und Unternehmen weltweit.

Im Oktober 2025 wurden mehrere kritische Sicherheitslücken bekannt, die sowohl private Nutzer als auch Unternehmen betreffen. Besonders gefährdet sind Automatisierungsplattformen, Bildbearbeitungssoftware und vernetzte Geräte. Die Bedrohungslage verschärft sich durch KI-gestützte Angriffe und mangelhafte Update-Strategien.


🔐 Aktuelle Sicherheitslücken im Überblick

🖼️ GIMP: Schadcode durch manipulierte Bilder

  • Die Bildbearbeitungssoftware GIMP (Version 3.0.6) schloss kürzlich mehrere hochriskante Lücken.
  • Angreifer konnten über präparierte Bilddateien Schadsoftware einschleusen.

⚙️ Jenkins: CI/CD-Infrastruktur unter Beschuss

  • 14 Sicherheitslücken in Jenkins-Plugins wurden veröffentlicht, darunter:
    • SAML-Plugin: Ermöglicht Replay-Angriffe auf Authentifizierungsprozesse (CVSS 8.4)2.
    • MCP-Server-Plugin: Fehlende Berechtigungsprüfungen erlauben unbefugte Aktionen.
    • JDepend-Plugin: Verwundbar für XXE-Angriffe durch unsicheren XML-Parser.

☀️ Steckersolargeräte: Schwachstellen bei Mikrowechselrichtern

  • Eine Studie der TU Darmstadt deckte Schwächen im Passwortschutz und der Datenübertragung auf.
  • Zwar besteht laut BVSS kein akuter Handlungsbedarf, doch wird zu klaren IT-Sicherheitsrichtlinien aufgerufen.

🧠 Systemische Probleme und Trends

🛠️ Patch-Management bleibt kritisch

  • Laut einer Studie wird fast jedes fünfte Gerät in Unternehmen weder verwaltet noch gesichert.
  • Verzögerte Updates öffnen Tür und Tor für Ransomware, Phishing und SQL-Injections.

🧬 KI als Angriffswaffe

  • AI-generierte Phishing-Mails gelten laut 77 % der CISOs als größte neue Bedrohung.
  • Ransomware-Angriffe steigen wieder – 24 % der Unternehmen waren 2025 betroffen.

🪟 Windows 10: Support-Ende bringt Risiken

  • Viele Unternehmen zögern beim Umstieg auf Windows 11.
  • Ohne Updates bleiben Systeme verwundbar – CREM-Analysen helfen bei der Risikobewertung.

🛡️ Empfehlungen für Unternehmen und Nutzer

  • Updates priorisieren: Automatisiertes Patch-Management kann helfen, Ressourcen zu sparen und Risiken zu minimieren.
  • Zero-Trust-Strategien: Zugriffskontrollen und segmentierte Netzwerke erhöhen die Sicherheit.
  • Awareness stärken: Schulungen zu Phishing und Social Engineering sind essenziell.
  • Offline-Modi nutzen: Bei vernetzten Geräten wie Steckersolaranlagen kann der Verzicht auf Online-Anbindung Risiken senken.

Quellen:

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