Umzug von WordPress zu BlogEngine.NET

Der Umzug einer WordPress-Seite zu BlogEngine.NET ist technisch anspruchsvoll, da es sich um zwei sehr unterschiedliche Plattformen handelt: WordPress basiert auf PHP und MySQL, während BlogEngine.NET auf ASP.NET und XML-Dateien oder SQL Server setzt. Es gibt keine direkte “Import”-Funktion zwischen den beiden, aber hier ist ein möglicher Weg, wie du den Umzug durchführen kannst:

Schritt-für-Schritt Anleitung zum Umzug von WordPress zu BlogEngine.NET

1. Inhalte aus WordPress exportieren

  • Gehe in deinem WordPress-Dashboard zu Werkzeuge > Daten exportieren.
  • Wähle „Alle Inhalte“ oder spezifische Inhalte (Beiträge, Seiten, Kommentare etc.).
  • Lade die XML-Datei herunter.

2. WordPress-XML in ein BlogEngine.NET-kompatibles Format konvertieren

BlogEngine.NET verwendet entweder XML-Dateien oder eine SQL-Datenbank. Du musst die WordPress-XML-Datei in ein Format konvertieren, das BlogEngine versteht.

Mögliche Wege:

  • Manuell konvertieren: Schreibe ein Skript (z. B. in Python oder C#), das die WordPress-XML-Datei liest und daraus BlogEngine-kompatible XML-Dateien erstellt.
  • Zwischenlösung über Markdown: Exportiere deine Beiträge als Markdown-Dateien und importiere sie manuell in BlogEngine.NET.

3. BlogEngine.NET einrichten

  • Installiere BlogEngine.NET auf deinem Webserver oder lokal.
  • Wähle, ob du XML-Dateien oder eine SQL-Datenbank verwenden willst.
  • Richte Benutzer, Kategorien und Einstellungen ein.

4. Beiträge importieren

  • Wenn du XML-Dateien erstellt hast, kopiere sie in das entsprechende Verzeichnis (App_Data/posts).
  • Alternativ kannst du Beiträge über das Admin-Panel manuell hinzufügen oder ein eigenes Import-Tool schreiben.

5. Medien (Bilder, Dateien) übertragen

  • Lade alle Bilder und Medien aus WordPress herunter (z. B. per FTP).
  • Lade sie in das entsprechende Verzeichnis bei BlogEngine.NET hoch.
  • Passe die Bildpfade in deinen Beiträgen an.

6. Permalinks und SEO

  • BlogEngine.NET verwendet andere URL-Strukturen als WordPress.
  • Richte ggf. Weiterleitungen ein, um SEO-Verluste zu vermeiden.

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