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Docker

📘 Definition

Docker ist eine Plattform zur Container-Virtualisierung, mit der Anwendungen samt ihrer Abhängigkeiten in standardisierte Einheiten – sogenannte Container – verpackt werden. Diese Container sind portabel, effizient und unabhängig von der Umgebung, in der sie ausgeführt werden.

🧭 Funktionen und Einsatzbereiche

  • Containerisierung: Verpackung von Code, Bibliotheken und Konfigurationen in isolierte Umgebungen
  • Portabilität: Container laufen konsistent auf verschiedenen Systemen
  • Effizienz: Geringer Ressourcenverbrauch im Vergleich zu virtuellen Maschinen
  • DevOps-Integration: Automatisierung von Build-, Test- und Deployment-Prozessen
  • Microservices-Architektur: Unterstützung verteilter, modularer Softwarestrukturen

🧱 Komponenten

  • Docker Engine: Laufzeitumgebung für Container
  • Docker Images: Vorlage für Container, enthält Anwendung und Abhängigkeiten
  • Dockerfile: Skript zur Erstellung eines Images
  • Docker Hub: Öffentliche Registry für Images
  • Docker Compose: Tool zur Definition und Verwaltung mehrerer Containerdienste

🔄 Vergleich: Docker vs. Virtuelle Maschinen

Merkmal

Docker Container

Virtuelle Maschine (VM)

Ressourcenverbrauch Gering Hoch
Startzeit Sekunden Minuten
Isolierung Betriebssystem-Ebene Hardware-Ebene
Portabilität Hoch Eingeschränkt

🧠 Ursprung und Entwicklung

Docker basiert auf Technologien wie cgroups und Linux-Namespaces, die bereits im Linux-Kernel vorhanden waren. Seit der Veröffentlichung hat Docker die Container-Technologie standardisiert und vereinfacht. Es wird heute von Unternehmen wie Netflix, Adobe und Google eingesetzt.


📎 Beispielanwendung

# Dockerfile für eine einfache Python-App
FROM python:3.10
COPY app.py /app/app.py
CMD ["python", "/app/app.py"]

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