Fedora 43: Die Zukunft des modernen Linux-Desktops

Die Fedora-Community hat wieder einmal gezeigt, wie Innovation und Stabilität im Open-Source-Bereich zusammengehen. Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von Fedora Linux 43 steht eine Reihe spannender Neuerungen ins Haus, die sowohl Desktop-Nutzer als auch Entwickler begeistern dürften.

Was ist neu in Fedora 43?

Anaconda WebUI jetzt für alle Spins

Die moderne Web-basierte Installationsoberfläche Anaconda WebUI, die bisher nur für Fedora Workstation verfügbar war, wird nun auch für die Fedora Spins und Editions zum Standard.

Neues Standard-Wallpaper

Fedora 43 ehrt die Astronautin Sally Ride mit einem neuen Tag- und Nacht-Wallpaper, das von ihrer Mission inspiriert ist.

GNOME 49 – Wayland-only

Fedora Workstation verabschiedet sich vollständig von X11 und setzt ausschließlich auf Wayland. GNOME 49 bringt neue Standard-Apps, ein überarbeitetes Suchmenü, Mediensteuerung auf dem Sperrbildschirm und eine neue Spendenfunktion.

Technische Highlights

  • Linux Kernel 6.17
  • DNF5 ersetzt DNF4 im Installer
  • Python 3.14, GCC 15.2, RPM 6.0
  • Unterstützung für neue Programmiersprachen wie Hare
  • Zstd-komprimiertes initrd für schnelleren Systemstart

Beta-Phase und Release-Zeitplan

Fedora 43 befindet sich aktuell in der Final Freeze Phase, in der nur noch kritische Bugfixes eingepflegt werden. Die finale Veröffentlichung wird für den 21. Oktober 2025 erwartet.

Was bedeutet das für Nutzer?

Fedora bleibt seiner Rolle als Innovationsplattform treu. Die Umstellung auf Wayland, die Einführung neuer Tools und die kontinuierliche Pflege der verschiedenen Editionen machen Fedora zu einer der spannendsten Linux-Distributionen auf dem Markt.

Fazit

Ob du Entwickler, Systemadministrator oder einfach neugierig auf moderne Linux-Technologien bist – Fedora 43 bietet dir eine stabile, zukunftsorientierte Umgebung.