Im November 2025 wurden mehrere kritische Schwachstellen in weit verbreiteten Systemen entdeckt. Einige davon werden bereits aktiv ausgenutzt. Ein schneller Patch ist daher dringend erforderlich.
🖥️ Microsoft-Produkte
- 63 Schwachstellen geschlossen (Windows, Office, Azure, Edge, Dynamics 365, Hyper-V, SQL Server, WSL GUI).
- Kritisch: 4 Lücken, darunter eine aktiv ausgenutzt.
- Beispiele:
- CVE-2025-60724 (GDI+) – CVSS 9.8. Schadcode-Ausführung durch manipulierte Bilddateien ohne Benutzerinteraktion.
- CVE-2025-62215 (Windows-Kernel) – Race Condition, bereits aktiv ausgenutzt. Rechteausweitung bis SYSTEM.
- CVE-2025-60709 (CLFS) – Lokale Rechteausweitung.
- Office-Lücken (z. B. CVE-2025-62199) – Schadcode über präparierte Dokumente.
- SQL Server (CVE-2025-59499) – CVSS 8.8, unautorisierte Codeausführung möglich.
- Hyper-V – DoS-Schwachstellen, die virtuelle Hosts beeinträchtigen können.
📱 Android
- CVE-2025-48593 – Kritische Remote Code Execution. Angreifer können Schadcode aus der Ferne ausführen.
- CVE-2025-48581 – Betrifft Android 16. Rechteausweitung durch bösartige Apps.
- Updates wurden im AOSP veröffentlicht; Hersteller wie Samsung, Xiaomi und Oppo integrieren sie.
- Pixel-Geräte erhielten das Update mit Verzögerung – hier besteht besonderes Risiko.
⚠️ Empfehlung
- Windows/Office-Nutzer: Sofortige Installation der November-Updates.
- Android-Nutzer: Sicherheitsupdate einspielen, besonders wichtig für Pixel-Geräte.
- Admins: Patch-Priorisierung auf Systeme mit SQL Server, Hyper-V und produktiven Windows-Umgebungen.
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