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Point-and-Click-Adventure

Definition: Ein Point-and-Click-Adventure ist ein Genre von Computerspielen, das sich durch eine benutzerfreundliche Steuerung mittels Maus auszeichnet. Spieler interagieren mit der Spielwelt, indem sie auf Objekte und Charaktere klicken, um Rätsel zu lösen, Informationen zu sammeln und die Handlung voranzutreiben.


Merkmale:

  • 🎯 Mausbasierte Steuerung: Aktionen wie „Untersuchen“, „Benutzen“, „Sprechen“ oder „Öffnen“ werden durch das Anklicken von Elementen ausgeführt.
  • 🧩 Rätsellastiges Gameplay: Fortschritt basiert meist auf logischem Denken, Kombinieren von Gegenständen und Dialogentscheidungen.
  • 📖 Starke narrative Struktur: Die Spiele sind oft storygetrieben und setzen auf ausgearbeitete Charaktere und Dialoge.
  • 🖼️ Statische oder semi-interaktive Szenen: Die Spielwelt besteht meist aus handgezeichneten oder digital gestalteten Kulissen, die erkundet werden können.

Historie:

  • Die Ursprünge liegen in den 1980er Jahren mit Klassikern wie Maniac Mansion (1987) von Lucasfilm Games.
  • Die 1990er Jahre gelten als goldene Ära mit Titeln wie Monkey Island, Day of the Tentacle und Myst.
  • Nach einem Rückgang in den 2000ern erlebte das Genre durch Indie-Studios und Retro-Remakes eine Renaissance.

Technische Aspekte:

  • Häufige Engines: SCUMM, AGS (Adventure Game Studio), Unity (moderne Umsetzungen)
  • Plattformen: PC, Mac, Linux, mobile Geräte

Bekannte Vertreter:

  • The Secret of Monkey Island (1990)
  • Broken Sword (1996)
  • Syberia (2002)
  • Thimbleweed Park (2017)

Moderne Entwicklungen:

  • Integration von 3D-Grafik und Sprachausgabe
  • Hybride Genres mit Action- oder Rollenspielelementen
  • Episodische Veröffentlichungen und interaktive Storytelling-Formate

Typische Zielgruppe:

  • Spieler mit Interesse an Geschichten, Rätseln und atmosphärischem Design
  • Nostalgiker und Fans klassischer Spielekultur

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