Eigener E-Mail-Server

Ein eigener E-Mail-Server bietet maximale Kontrolle über Kommunikation, Datenschutz und Infrastruktur. Für technisch versierte Nutzer ist er eine Alternative zu kommerziellen Anbietern – mit voller Kontrolle über Domains, Postfächer, Filter und Sicherheit.

🛠️ Voraussetzungen für eine Email Server

  • Linux-Server (z. B. Debian, Ubuntu)
  • Software: Postfix (SMTP), Dovecot (IMAP/POP3), SpamAssassin, ClamAV
  • DNS-Einträge: A, MX, SPF, DKIM, DMARC, PTR
  • SSL/TLS-Zertifikate via Let’s Encrypt
  • Offene Ports: SMTP (25, 465), IMAP (143, 993), POP3 (110, 995)

🧪 Software Alternativen

  • Stalwart Mail: Rust-basiert, modular, mit Web-Admin und JMAP
  • Mailcow: Docker-Stack mit WebUI, Antivirus und Spamfilter
  • Modoboa: Open Source mit Admin-Panel und Monitoring
  • Mailu: Leichtgewichtiges Docker-Mailsystem

🔐 Sicherheit & Wartung

  • TLS-Verschlüsselung für alle Dienste
  • Spam- und Virenschutz mit DNSBL, Greylisting, ClamAV
  • Monitoring & Logs für Zustellbarkeit und Fehleranalyse
  • Regelmäßige Updates für Server und Mailsoftware
  • Backup-Strategie für Postfächer und Konfiguration

Fazit:

Ein eigener Email Server ist schon was schönes, vor allem hat man seine Email Daten auf seinen eigenen Server gespeichert und ist von niemanden abhängig. Aber das heißt auch das man ihn Warten und Pflegen muss, und vor allem vor Angriffen außerhalb schützen muss.


Quellen: