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find – Linux Befehl

Definition

find ist ein Kommandozeilenwerkzeug in Unix-ähnlichen Betriebssystemen, das zur rekursiven Suche nach Dateien und Verzeichnissen verwendet wird. Es erlaubt die Filterung nach Namen, Typ, Größe, Änderungsdatum und weiteren Kriterien und kann Aktionen auf die gefundenen Objekte ausführen.


Syntax

find [Pfad] [Suchkriterien] [Aktionen]
  • Pfad: Startverzeichnis der Suche (z. B. . für das aktuelle Verzeichnis)
  • Suchkriterien: Bedingungen wie -name, -type, -size, -mtime
  • Aktionen: z. B. -print, -exec, -delete

🔍 Häufige Optionen

  • -name "*.txt": Suche nach Dateien mit bestimmtem Namen
  • -type f: Suche nach regulären Dateien
  • -size +10M: Suche nach Dateien größer als 10 MB
  • -mtime -7: Suche nach Dateien, die in den letzten 7 Tagen geändert wurden
  • -exec COMMAND {} \;: Führt einen Befehl auf jede gefundene Datei aus
  • -delete: Löscht gefundene Dateien

🧪 Beispiel

find /home/user -name "*.log" -type f -mtime +30 -delete

Löscht alle .log-Dateien im Verzeichnis /home/user, die älter als 30 Tage sind.


🧠 Hinweis

find ist besonders nützlich für Systemadministration, Dateiaufräumaktionen und automatisierte Skripte. Es arbeitet direkt auf dem Dateisystem und ist daher sehr aktuell.


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