Internetports sind virtuelle Schnittstellen, über die Netzwerkdienste auf einem Computer oder Server angesprochen werden können. Jeder Port ist durch eine Nummer (zwischen 0 und 65535) eindeutig identifizierbar und wird in Kombination mit einer IP-Adresse verwendet, um Daten gezielt an Anwendungen weiterzuleiten.
Funktion:
Ports ermöglichen die gleichzeitige Nutzung mehrerer Netzwerkdienste auf einem Gerät. Beispielsweise kann ein Webserver (Port 80) und ein E-Mail-Server (Port 25) auf derselben IP-Adresse betrieben werden, da sie unterschiedliche Ports verwenden.
Portbereiche:
- Well-Known Ports (0–1023):
Reserviert für bekannte Dienste und Protokolle. Beispiele: - Registered Ports (1024–49151):
Für registrierte Anwendungen und Dienste. Diese Ports werden von Softwareherstellern beantragt und verwendet. - Dynamic/Private Ports (49152–65535):
Werden dynamisch von Betriebssystemen für temporäre Verbindungen vergeben (z. B. bei Client-Anfragen).
Typische Anwendungen:
- Webdienste: HTTP (Port 80), HTTPS (Port 443)
- E-Mail: SMTP (Port 25), IMAP (Port 143), POP3 (Port 110)
- Dateiübertragung: FTP (Port 21), SFTP (Port 22)
- Fernzugriff: SSH (Port 22), Telnet (Port 23)
- DNS: Port 53
Relevanz:
Ports sind essenziell für die Kommunikation im Internet und in lokalen Netzwerken. Sie ermöglichen die gezielte Adressierung von Diensten und sind ein zentraler Bestandteil von Firewalls, Router-Konfigurationen und Sicherheitsrichtlinien.
Verwaltung:
Die Portnummern werden von der IANA verwaltet und in offiziellen Listen dokumentiert:
🔗 IANA Service Name and Transport Protocol Port Number Registry.
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