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Netzwerkkonfiguration unter Linux (IP, DNS, DHCP)

Die Netzwerkkonfiguration ist ein zentraler Bestandteil jedes Linux-Systems. Sie ermöglicht die Kommunikation mit anderen Geräten im Netzwerk und dem Internet. In diesem Beitrag erfährst du, wie du IP-Adressen, DNS-Server und DHCP unter Linux konfigurierst und überprüfst.


🧭 IP-Konfiguration

🔍 Aktuelle IP-Adresse anzeigen

ip a

Oder mit dem älteren Befehl:

ifconfig

🛠️ Statische IP-Adresse setzen (Beispiel: Ubuntu mit Netplan)

network:
  version: 2
  ethernets:
    enp3s0:
      dhcp4: no
      addresses: [192.168.1.100/24]
      gateway4: 192.168.1.1
      nameservers:
        addresses: [8.8.8.8, 1.1.1.1]

Dann anwenden mit:

sudo netplan apply

🧭 DNS-Konfiguration

🔍 Aktuelle DNS-Server anzeigen

cat /etc/resolv.conf

🛠️ DNS-Server manuell setzen

Bearbeite /etc/resolv.conf (temporär) oder konfiguriere über Netplan.

nameserver 8.8.8.8
nameserver 1.1.1.1

Hinweis: Manche Systeme überschreiben diese Datei automatisch – z. B. durch systemd-resolved.


🧭 DHCP-Konfiguration

🔍 DHCP-Status prüfen

systemctl status systemd-networkd
journalctl -u systemd-networkd

🛠️ DHCP aktivieren (Netplan-Beispiel)

network:
  version: 2
  ethernets:
    enp3s0:
      dhcp4: yes
sudo netplan apply

🧪 Nützliche Netzwerktools

Tool Funktion
ping Verbindung zu Host testen
traceroute Route zum Ziel anzeigen
netstat Netzwerkverbindungen anzeigen
ss Socket-Statistiken anzeigen
nmcli Netzwerkmanager über CLI steuern

📚 Fazit

Die Netzwerkkonfiguration unter Linux ist flexibel und leistungsfähig. Ob du eine feste IP brauchst, DNS-Server ändern oder DHCP nutzen willst – mit den richtigen Tools und Konfigurationsdateien hast du alles im Griff.


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