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Unix

UNIX ist ein Mehrbenutzer- und Multitasking-Betriebssystem, das ursprünglich in den 1970er-Jahren bei den Bell Labs von AT&T entwickelt wurde. Es zeichnet sich durch seine modulare Architektur, Portabilität und Stabilität aus und bildet die Grundlage für viele moderne Betriebssysteme wie Linux, macOS und BSD.


Merkmale:

  • Multitasking & Multiuser: Mehrere Prozesse und Benutzer können gleichzeitig arbeiten.
  • Dateisystem-Hierarchie: Alles wird als Datei behandelt, inklusive Hardware und Prozesse.
  • Shell & Kommandozeile: Mächtige Werkzeuge zur Systemsteuerung über Textbefehle.
  • Portabilität: UNIX wurde in der Programmiersprache C geschrieben, was die Übertragbarkeit auf verschiedene Hardwareplattformen erleichtert.
  • Sicherheit & Rechteverwaltung: Benutzer- und Gruppenrechte sowie Dateiberechtigungen sind zentral.

Historische Entwicklung:

  • Erste Version: ca. 1969–1971 bei Bell Labs.
  • Wichtige Ableger: BSD (Berkeley Software Distribution), System V.
  • Einflussreich: Grundlage für POSIX-Standards und viele moderne Betriebssysteme.

Bekannte UNIX-Derivate:

  • macOS (Apple)
  • AIX (IBM)
  • HP-UX (Hewlett-Packard)
  • Solaris (Oracle)
  • FreeBSD, OpenBSD, NetBSD

Unterschied zu Linux:
Linux ist kein UNIX im klassischen Sinne, sondern ein UNIX-ähnliches System, das viele Konzepte von UNIX übernimmt, aber unabhängig entwickelt wurde.


Einsatzgebiete:

  • Serverbetriebssysteme
  • Wissenschaftliche Rechenzentren
  • Netzwerk- und Sicherheitssysteme
  • Bildung und Forschung

Vorteile:

  • Hohe Stabilität und Zuverlässigkeit
  • Leistungsfähige Netzwerkfunktionen
  • Robuste Rechte- und Prozessverwaltung

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