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Vi Vm

vim – Texteditor

Vim ist ein hochgradig konfigurierbarer, modaler Texteditor, der ursprünglich als erweiterte Version des Unix-Editors vi entwickelt wurde. Er zählt zu den leistungsfähigsten Werkzeugen für Programmierer, Systemadministratoren und technisch versierte Nutzer.


🧾 Allgemeine Informationen

  • Name: Vim (Vi IMproved)
  • Entwickler: Bram Moolenaar
  • Erstveröffentlichung: 2. November 1991
  • Programmiersprache: C, Vimscript
  • Lizenz: Charityware (GPL-kompatibel)
  • Plattformen: Windows, Linux, macOS, AmigaOS, u. v. m.
  • Website: https://vim.org

⚙️ Merkmale

  • Modales Bedienkonzept: Vim unterscheidet zwischen verschiedenen Modi wie Normalmodus, Einfügemodus, Visueller Modus und Befehlsmodus. Diese Struktur erlaubt eine effiziente und schnelle Textbearbeitung.
  • Tastaturzentrierung: Die Bedienung erfolgt primär über die Tastatur, was erfahrenen Nutzern eine besonders schnelle Navigation und Bearbeitung ermöglicht.
  • Erweiterbarkeit: Mit Vimscript und einer Vielzahl von Plugins lässt sich Vim individuell anpassen und erweitern.
  • Abwärtskompatibilität: Vim ist nahezu vollständig kompatibel mit vi und kann dessen Befehle und Arbeitsweise übernehmen.
  • Grafische Varianten: Neben der klassischen Terminalversion existieren auch grafische Oberflächen wie GVim und vereinfachte Versionen wie eVim.

📜 Historischer Kontext

Vim entstand aus dem Wunsch, den vi-Editor auf dem Amiga verfügbar zu machen. Bram Moolenaar entwickelte daraufhin eine verbesserte Version, die schnell über die Amiga-Community hinaus Verbreitung fand. Die modale Struktur stammt ursprünglich vom Editor ed aus den 1970er Jahren und wurde durch vi visuell erweitert.


🌍 Bedeutung und Nutzung

Vim ist heute auf nahezu jedem Unix-ähnlichen System verfügbar und wird weltweit von Entwicklern genutzt. Es gilt als Symbol für Effizienz und Kontrolle in der Textbearbeitung. Viele Linux-Distributionen verlinken den Befehl vi direkt auf Vim, sodass er als Standardeditor fungiert.


🧠 Besonderheiten

  • Charityware: Nutzer werden ermutigt, an das Kinderhilfsprojekt ICC Uganda zu spenden – ein persönliches Anliegen des Entwicklers.
  • Langlebigkeit: Auch über 30 Jahre nach seiner Veröffentlichung wird Vim aktiv weiterentwickelt und gepflegt.
  • Kultureller Einfluss: Vim hat eine eigene Fangemeinde, Meme-Kultur und wird oft als „Editor für Puristen“ bezeichnet.

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